Schlusswort
Ja, den Schmotz, den braucht ma
Bild: Schlusswort
 

Ja, den Schmotz, den braucht ma

Dass die Titelzeile ihre Richtigkeit hat, zeigt diese kleine Schrift mit vielen einzelnen Beispielen. So waren in den früheren Jahren die Bachreiniger - egal , wer diese Tätigkeit jeweils ausgeübt hatte - dringend notwendig für die Sauberhaltung des Stadtbachs und die Hygiene in der Stadt. Der Schmotz erfreute in den letzten Jahrzehnten mit seinen vielseitigen Einlagen immer wieder das Publikum beim Frühschoppen, animierte die Besucher
des Biwaks zum Mitmachen bei lustigen Spielen, brachte die Anwesenden beim Bachschmotz zum Lachen und erheiterte alljährlich die Zuschauer beim Umzug mit vielen phantasievollen Gerätschaften. Gelegentlich wurden auch kritische Töne dem Verein gegenüber angeschlagen, die jedoch nichts mit Nörgelei zu tun, sondern stets das Wohl des Fischertags im Auge hatten. Gerade in den Jahren der Wallensteinfestspiele war der Schmotz stets bemüht, durch verstärkte Aktivitäten den ureigenen Charakter des Fischertags hochzuhalten. Ohne den Schmotz wäre der Fischertag ein Stück ärmer. Das lässt sich ohne falsche Bescheidenheit, ohne aufdringliches Eigenlob und, ohne die Leistungen anderer Gruppen zu schmälern, sagen. Wenn es ihn nicht schon gäbe, müsste man ihn glatt erfinden. Und der Mau, der über Jahrzehnte nach der Schmotzgruppe den Abschluss des Umzugs bildete, lächelte immer freundlich vom Wagen auf seine Schmotzer herunter.

Möge dies alles auch in Zukunft so bleiben!